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Ort

Garten und Baum in Sissach und im Ergolztal

Kurz gesagt: Sissach ist Bezirkshauptort im Oberbaselbiet. Die Gärten liegen oft am Hang, und viele Grundstücke haben alte Obstbäume. Das Zonenreglement der Gemeinde haben wir nicht im Detail ausgewertet; klären Sie Bewilligungen bei der Bauverwaltung.

Im Ergolztal um Sissach wechseln Talboden und steile Hänge rasch. Über dem Dorf erhebt sich die Sissacher Fluh, ein Felsen, an dem man gut sieht, wie schnell das Gelände ansteigt. Für Gärten heisst das: Wer ebene Fläche will, muss Mauern bauen.

Hang und Entwässerung

An Hängen entscheidet die Entwässerung über die Haltbarkeit. Regenwasser, das hinter einer Mauer stehen bleibt, drückt sie nach vorn. Fachbetriebe setzen deshalb auf eine Drainage und eine Hinterfüllung mit Kies. Fragen Sie in der Offerte ausdrücklich nach diesen Positionen.

Obstbäume auf Siedlungsparzellen

Das Oberbaselbiet ist für seine Kirschbäume bekannt. Auch in Sissach und den Nachbarorten stehen auf privaten Parzellen alte Hochstamm-Obstbäume. Sie brauchen regelmässigen Schnitt; bei Kirschbäumen bevorzugt nach der Ernte. Wer neu pflanzt, muss die Grenzabstände beachten: Obstbäume in offenen Baumgärten 2 m, im offenen Land 6 m (§ 131 EG ZGB BL). Details im Ratgeber zum Grenzabstand.

Bewilligungen

Ob einzelne Bäume in Sissach geschützt sind, steht im Zonenreglement der Gemeinde. Wir haben es nicht Zeile für Zeile geprüft und geben deshalb keine Aussage zu einzelnen Bäumen. Rufen Sie bei der Bauverwaltung an, bevor Sie eine Fällung beauftragen.

Häufige Fragen

Wann schneidet man Kirschbäume im Oberbaselbiet?

Am besten direkt nach der Ernte im Sommer. Äpfel und Birnen schneidet man meist von Januar bis März.

Welchen Abstand brauchen Obstbäume zur Grenze?

In offenen Baumgärten 2 m, in offenem Land 6 m, laut § 131 EG ZGB BL. Ziersträucher und Gartenbäume 50 cm.

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